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Haushaltsrede der FDP Goch 2010/2011 zum Download

Haushaltsrede 2010/2011 zum Download

FDP Fraktion berät den Gocher Haushalt 2009

Vom 23 - 25. Januar 2009 hat sich die FDP-Fraktion der Stadt Goch im Rahmen einer Klausurtagung intensiv mit dem Gocher Haushaltsentwurf 2009 befasst.

Für die Fraktion hatte diese Beratung eine besondere Bedeutung, legte die Stadt Goch doch zum ersten Mal mit dem Haushaltsentwurf 2009 einen Haushalt auf Grundlage des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) vor.

Na ch intensiver  Befassung mit dem NKF -Haushalt wurde ein Fragenkatalog erstellt. Die offenen Fragen der FDP Fraktion  müssen in den nächsten Tagen mit der Verwaltung geklärt werden.  Außerdem kam die Fraktion überein, keine Forderungen einzubringen, die für den Haushalt 2009 zusätzliche Kosten verursachen würden.

Neue Gebührenodnung der Stadt Goch, Warum?

Leider müssen die Gebühren für die gestiegenen Kosten bei der Abfallentsorgung durch eine leichte Gebührenanhebung angepasst werden.

Als Ursachen für die Kostensteigerung sind zum einen die gestiegenen Kosten des Entsorgungsunternehmens für das Einsammeln und Befördern der Abfälle, sowie zum anderen erheblich geringere Entgelte für die Verwertung und Beseitigung der Abfälle.

So ist im Bereich der Altpapierverwertung die Vergütung für das Altpapier von   ? 30,- auf ? 5,- von Seiten der Kreis Klever Abfallswirtschaft GmbH gesenkt worden. 

Konnten in der Vergangenheit mit den Einnahmen aus der Papierverwertung Rücklagen zu Gebührendämpfung gebildet werden, so ist dies bei der derzeitigen Rückvergütung durch die KKA GmbH nicht mehr möglich. 

Die Gebührenerhöhung ist insbesondere für die Grundgebühr der Restmülltonne von Bedeutung. So kommt es zu einer moderaten Gebührenanhebung für einen 1-Personen-Haushalt von ? 21,10 und für einen 4-Personen-Haushalt
von ? 18,40.  

FDP Ortsparteitag, Pressemitteilung

FDP Ortsparteitag mit Landtagskandidat Stefan Haupt

 

Stefan Haupt, Kandidat der FDP für den Landtag im Nordkreis Kleve, stellte sich beim Ortsparteitag den Mitgliedern des Gocher Ortsverbandes vor. In seiner politischen Ansprache schlug er den Bogen von der erfolgreichen Regierungsarbeit in Düsseldorf zu den besonderen Problembereichen im Kreis Kleve. Als engagierter Kommunalpolitiker kennt er die Stärken und Schwächen der Region genau. Ein besonderes Anliegen ist Herrn Haupt die Stärkung der Infrastruktur hier im Kreis Kleve. Gleichzeitig warnte er vor der rot-rot-grünen Einheitsschule, die uns bei einem Wechsel der Regierung droht. Mit seinen Ausführungen zur politischen und wirtschaftlichen Situation im Land und im Kreis gab er den Mitgliedern des FDP Ortsverbandes einen zusätzlichen Motivationsschub für den Landtagswahlkampf.

Im Mittelpunkt des politischen Rechenschaftsberichts des Ortsvorsitzenden Ferdinand Heinemann standen die Themen Seniorenresidenz und Pflegebedarf, Umstrukturierung der Verwaltung und städtischen Unternehmen, sowie der gerade verabschiedete städtische Doppelhaushalt. Anschließend standen die anwesenden Mitglieder der Ratsfraktion in der lebhaften Dikussion im Rahmen der Aussprache dem Parteitag Rede und Antwort. 

Konstituierende Ratssitzung des neuen Rates

Am 5. November fand die erste Ratssitzung des neugewählten Rates statt. Zuerst wurden die neuen Ratsmitglieder durch den Bürgermeister Otto vereidigt.

Anschließend wurden die Mitglieder und ihre Vertreter der einzelnen Ausschüsse und Gremien dem Rat vorgeschlagen und von diesem für die nächsten 5 Jahre gewählt. Auch Sachkundige Bürger sind darin vertreten.

Eine kleine Überraschung wurde die geheime Wahl der 3 stellvertretenden Bürgermeister. Es gab 2 Listen.

Liste A:      CDU, SPD und Grüne     31 Stimmen

Vorschlag: G. Theissen CDU, Johs. Verhoeven CDU, D. Werner SPD

Liste B:      BfG, FDP, Zig                  10 Stimmen

Vorschlag: G. Theissen CDU, Johs. Verhoeven CDU, F. van Beek BfG

11 Ratsmitglieder stimmten für die Liste B, sodaß F. van Beek 3. Stellvertretender Bürgermeister ist.  

Wahl des Fraktionsvorsitzenden

Am Montag, dem 28. September 2009, wurde der Fraktionsvorsitzende und sein Stellvertreter gewählt.

Alter und neuer Fraktionsvorsitzender ist Ferdinand Heinemann.

Für den ausscheidenden Stellvertreter Peter von Groddeck wurde Renate Kaiser als Stellvertreterin gewählt.

Beide nahmen die Wahl an und wollen in den nächsten 5 Jahren mit ihrer Fraktion im Rat gute Sacharbeit leisten.  

Ortsvorstand zur Kommunalwahl 2009

Am 14. November 2008 tagte der Ortsvorstand um über die Kommunalwahl 2009 zu beraten.

Es wurde eine Vorschlagsliste für die Kandidaten in den Wahlbezirken und der Reserveliste zusammen gestellt. Alle Wahlbezirke konnten mit ausgezeichneten Kandidaten besetzt werden. Die Liste bedarf noch der Feinabstimmung bevor sie veröffentlicht wird.

Es wurden die Vorschläge an den Kreisvorstand zur Besetzung der Wahlbezirke Goch für die Kreistagswahl erarbeitet. Es sind dies: Wahlbezirk 13 Peter Hohl, Wahlbezirk 14 Edith van der Bijl, Wahlbezirk 15 Renate Kaiser.

Auch ohne Quotenregelung kommen in der FDP Goch die Frauen zum Zuge. Dies wird sich auch bei den Kandidaten für den Stadtrat zeigen.

Der Ortsparteitag zur Wahl der Kandidaten ist für Mittwoch, 4. Februar 2009 geplant. Am gleichen Tag wird auch der ordentliche Parteitag abgehalten. Dieses Mal steht wieder, wie alle zwei Jahre, die Neuwahl des Vorsrtandes an.

Zur Beratung des Wahlprogramms ist eine Klausurtagung am Wochenende 23.-25. Januar 2009 geplant.

Ergebnis der Bundestagswahl 2009

Nach dem amtlichen Endergebnis geht eindeutig die FDP als Sieger aus dieser Wahl hervor.

Dank Ihrer Stimme hat sie bei der Zweitstimme ( Wahl der Partei ) in Goch 16,20 % geschafft.

Unser Spitzenkandidat Paul K. Friedhoff errang 9,45 % und hat damit sein Ergebnis von 2005 ( 5,36 % ) fast verdoppelt.

Die Wahlbeteiligung in Goch lag leider nur bei 68,24 %.

Einzelhandel in Goch

Die FDP Goch hat Bedenken gegen die Errichtung eines Einkaufcenters am Hösterweg, da dadurch die Innenstadt geschwächt wird. Sie hat deswegen, wie alle Fraktionen, auch dem Aufstellungsbeschluss zugestimmt, damit in Ruhe überlegt werden kann, wie weiter zu verfahren ist.

Umweltverträglichkeitsprüfung Flughafen Weeze

In der Sitzung des Betriebsausschusses Kommunalbetrieb am 20.11.2008 ging es unter anderem um die Stellungnahme zur Umweltverträglichkeitsstudie im Konversionsverfahren Flughafen Niederrhein. Dabei gab es ein heftiges Wortgefecht um die Stellungnahme der Verwaltung zwischen Bürgermeister Otto (CDU) und CDU-Fraktionsvorsitzender Maischner einerseits und BFG-Fraktionsvorsitzender Knickrehm andereseits. Danach wurde der folgende Kompromissvorschlag des FDP-Ratsmitgliedes von Groddeck einstimmig verabschiedet. Im Satz"Hinsichtlich der Flugrouten wird angeregt, weitere Möglichkeiten der Vermeidung bzw. Minderung von Lärmbelästigungen in Wohnanlagen zu untersuchen" wurde das Wort "angeregt" durch das Wort "gefordert" ersetzt.

Rheinische Post vom 15.09.2008

Wallfahrt in Goch

die FDP-Fraktion hat nicht, wie im Artikel der Rheinischen Post am 15.09.2008 über die Wallfahrt veröffentlicht, uneinheitlich abgestimmt, sondern stimmte geschlossen gegen die Wallfahrt.
Mit ausschlaggebend dafür war die Aussage von Pfarrer Hoerbarts in einem Interview in der RP, dass die Politik mit der Wallfahrt nichts zu tun habe.
Mit Verwunderung nehmen wir zur Kenntnis, dass die RP detailliert aus einer nichtöffentlichen Sitzung berichtet.

Gebühren und Abgaben

Altpapier

Die FDP Fraktion fragte den Bürgermeister, ob die Gebühr für die Entsorgung von Altpapier gesenkt oder abgeschafft werden kann. Da der Wert von Altpapier als wertvoller Rohstoff deutlich gestiegen ist, zahlen Bürger in anderen Kommunen Deutschlands keine Gebühren für die Entsorgung von Altpapier mehr. Inzwischen ist klar gestellt worden, dass die Erlöse aus der Verwertung des Altpapiers verwendet werden, um die Müllgebühren nicht erhöhen zu müssen.

Was will die CDU?

Bebauungsplan 15/4 Pfalzdorf Rehmannstr.

In der Sitzung des Kommunalausschuss am 09.09.2008 wurde unter anderem über das geplante Baugebiet an der Rehmannstraße beraten. Ein Antrag der CDU, in dem Entwurf zur öffentlichen Auslegung die Durchfahrt und den Spielplatz zu ändern wurde bei Stimmengleichheit abgelehnt. Herr Meischner argumentiert dann, man solle doch die Bürger befragen. Damit waren alle einverstanden. Doch dann lehnte die CDU auch mit Stimmengleichheit ab, den Plan überhaupt auszulegen. Somit entfällt die von ihr gewünschte Befragung der Bürger und die Möglichkeit ein neues Baugebiet zu schaffen.

Antrag der Fraktionen ZIG, BFG, SPD, Bündnis 90 die Grünen und der FDP

Wiederwahl von Herrn Klaus Krantz als Beigeordneten der Stadt Goch

Der Antrag war erfolgreich. Der Rat hat in seiner Sitzung am 6. Mai 2008 gem. § 71 GO NRW die Wiederwahl von Herrn Klaus Krantz als Beigeordneten der Stadt Goch mit seinem derzeitigen Geschäftskreis beschlossen und ihn als allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters gem. § 68 GO NRW bestellt.

 

Auskiesung

Die FDP Fraktion begrüßt die Entscheidung, die Auskiesungen im Kreis Kleve einzuschränken.

Ortsparteitag 2008

Der Ortsvorsitzende Jörg Weißenborn weist im Jahresbericht auf die verschiedenen Aktivitäten hin, die Stammtische in den einzelnen Ortsteilen, das sommerliche Benefiz-Minigolfturnier, welches für das Königshaus, einer Dependance des Museums, in der Kinder kreativ gefördert werden, bestimmt war. Dieses Minigolfturnier, fast schon Tradition, brachte 500,- ? für diesen Zweck ein. Den Abschluß des Jahres bildete ein gemeinsames Essen zur Adventszeit.

In der Vorausschau wurde Timo Poppinga beauftragt, Verbindung mit dem Werbering aufzunehmen. Außerdem sollen auch wieder Stammtische stattfinden, bei denen mit den Mitgliedern über das Thema ?Wo steht die FDP in Goch? diskutiert wird. Angeregt wurden auch einige Firmenbesichtigungen oder auch eine Stadtführung.

Der Fraktionsvorsitzende Ferdinand Heinemann berichtete den Mitgliedern ausführlich über die Ratsarbeit, die sich in vielen Fraktionssitzungen, Ausschuß- und Beiratssitzungen, sowie vielen Teilnahmen an Veranstaltungen des öffentlichen Lebens und der Vereine niederschlägt.

Unter dem Punkt ?Sonstiges? wurde schon über die Kommunalwahl diskutiert und die Mitglieder aufgefordert, sich schon jetzt für mehr Parteiarbeit einzusetzen.

FDP zum städtischen Friedhof in Goch

Die Gocher FDP-Fraktion hatte den Zustand des städtischen Friedhofs am Greversweg kritisiert. Die Stadt sei in der Pflicht, dringend zu handeln. Durch die wachsende Zahl von freien und ungepflegten Grabstellen sei der kommunale Friedhof vor allem in seinem alten Teil in einem ungepflegten Zustand gewesen. 
Leider war es der Fraktion entgangen, dass nach der Begehung des Friedhofs durch die Fraktion noch vor dem von der FDP gestellten Antrag der Kommunalbetrieb die Situation auf dem Friedhof verbessert hat. Dafür dankt die FDP dem Kommunalbetrieb.
Bei der Sitzung des Kommunalbetriebsausschusses am 5.Dezember hat der Ausschuss einstimmig den Antrag der FDP verabschiedet, die Stadt wird gebeten, ein grundlegendes Konzept über Grabstellenbelegung und Pflege zu erstellen.

CDU Interview

Schule und Schulden

Herr Karl-Heinz Bremer, Vorsitzender des Ortsverbandes der CDU vermittelte in einem Interview in der Rheinischen Post am 19.11.2007 den Eindruck, dass nur die CDU für die gesunde Schullandschaft in Goch gesorgt hat. Dem ist nicht so. Alle im Gocher Rat vertretenden Parteien,insbesondere auch die FDP, haben die Investitionen in die Gocher Schulen unterstützt.

Die FDP vertritt die Meinung, Geld, welches der Entwicklung unseres Nachwuchses zu Gute kommt, ist gut angelegtes Geld. Dafür ist auch die Aufnahme von Krediten gerechtfertigt. Kritisiert hat die FDP Schulden der Stadt auf anderen Feldern.

Klausurtagung der Gocher FDP Fraktion

Leitlinien für 2008 und 2009 

Am Wochenende 3./4. November 2007 traf sich die Ratsfraktion der Gocher FDP zur jährlichen Klausurtagung. An zwei Tagen wurde aus dem Resümee der letzten zwei Jahre und den anstehenden kommunalen Aufgabenstellungen eine aktuelle Leitlinie für die kommende Ratsarbeit entwickelt. Eckpunkte des programmatischen Arbeitskonzeptes sind Stadtplanung und Stadtmarketing, in denen die FDP die
Arbeit der Verwaltung unterstützen möchte. Beim Themengebiet der städtischen Finanzplanung wurde im Gedankenaustausch der Fraktion  deutlich, dass der Weg zum ? Neuen Kommunalen Finanzmanagement? (NKF) in den kommenden zwei Jahren genügend Aufgaben für konstruktive Ratsarbeit vorhält.

Auf diese Ratsarbeit freut sich die FDP Fraktion mit der Sicherheit, eine zukunftsorientierte Leitlinie erarbeitet zu haben.

Reichswaldkaserne

Die FDP begrüßt den Ankauf der Reichswaldkaserne und hat im Rat ihre Zustimmung gegeben.

City-Service-Team

Der Hauptausschuss hat in seiner Sitzung am 11. September 2007 mit den Stimmen von FDP und CDU beschlossen, den Mitarbeitern des City-Service-Teams der Stadt Goch erweiterte Aufgaben zuzuweisen.
Sie dürfen in Zukunft Personalien feststellen und, wenn notwendig, Personen von bestimmten Plätzen, z.B. Spielplätzen, verweisen. Bei Weigerung werden die Mitarbeiter, wie bisher, die Polizei rufen.

Ratssitzung 22. März 2007

Haushaltsrede des Fraktionsvorsitzenden Ferdinand Heinemann zum Haushalt 2008 - 2009

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren!

?Gar leicht kommt man ans Haushalt planen,
doch schwer an Leute dies bezahlen.
Statt ihrer ist als ein Ersatz
Der Kritikus sofort am Platz.?
Zitat des Parteifreundes M.Brückner

Der, oder besser gesagt die Haushalte ? Verwaltungs- und Vermögenshaushalt ?mit den Wirtschaftsplänen der Eigenbetriebe KBG und KulTOURbühne, über die hier heute abzustimmen sind, haben  2007 ein Volumen Für den Kameralhaushalt von rund 57 Millionen Euro (KBG 25,4Mio?/KulTOUR1,2Mio) und 2008 von rund 55 Millionen Euro (KBG 19,4Mio? /KulTOUR1,2Mio).  Also eine wichtige Entscheidung über eine bedeutende Finanzmasse für unsere Stadt?
Im Laufe der Haushaltsberatungen ist klar geworden, dass der weit überwiegende Teil der Einnahmen und Ausgaben nicht zur Disposition steht und für politische Entscheidungen überhaupt nicht zugänglich ist, weil gesetzliche Vorgaben zu beachten sind oder z.B. die Schulsituation für unsere Kinder  auf den besten Stand gebracht und gehalten werden muss.
Auf der Einnahmeseite sind die Landeszuweisungen oder die Steuereinnahmen nur zur Kenntnis zu nehmen.
Lediglich die Zuführung vom Vermögenshaushalt, sprich der Zugriff auf die Rücklage, und die Haushalte mit den  Wirtschaftsplänen der Eigenbetriebe und Gesellschaften - wobei die Gesellschaften hier und heute nicht behandelt werden - unterliegen unserer Entscheidungskompetenz.
Lediglich gilt auch für die Eigenbetriebe, insbesondere dem KBG. Hat uns doch der Betriebsleiter des KBG in seiner Haushaltsrede ermahnt. Wollen wir handlungsfähig bleiben und den angekündigten Konsolidierungskurs gehen, so ist auf nur Wünschenswertes zu verzichten. Woran sich die FDP gehalten hat.
Besonders begrüßen wir, dass für 2008 erstmalig nach vielen Jahren keine Kreditaufnahme, sondern eine Nettotilgung, in Höhe von 370Tsd.?.  geplant ist.
Außerdem  soll eine Aufstockung der Allg. Rücklage im Kameralhaushalt  erfolgen.

Leider befinden wir uns hinsichtlich der Allg. Rücklage in keiner komfortablen Situation. Der Wert der Rücklage beläuft sich derzeit auf 92Tsd?. Nun wird dieser Griff auf die Rücklagen natürlich immer nur in dem Maße stattfinden, wie die Ausgaben die sonstigen Einnahmen übersteigen. Es muss jedoch auch eine Rücklage vorhanden sein.
Schauen wir uns aber die Ausgabenseite im Verwaltungshaushalt einmal genauer an, so stellt man auch hier fest, dass der weit überwiegende Teil nicht in unsere Entscheidungskompetenz gelegt ist, sondern gesetzlichen oder vertraglichen Bindungen entspringt. Zu nennen sind hier die von der Stadt abzuführende Kreis- und Gewerbesteuerumlage.
Mit Sorge sind die Auswirkungen der Kreisumlage und deren Veränderungen auf den städtischen Haushalt zu sehen. Hat die Erhöhung oder Senkung der Umlage doch erhebliche Auswirkungen in diesem Haushalt, auf die Zuführung von Finanzmitteln in die Rücklage.

Umso wichtiger ist es, dass die richtigen Akzente gesetzt werden. Was als richtig angesehen wird, unterscheidet sich von Partei zu Partei und so will ich für die FDP noch einmal zusammenfassen, worin unsere politische Position besteht und wie wir sie unter den gegebenen finanzpolitischen Zwängen umgesetzt sehen wollen.
Unter der Vielzahl sinnvoller kommunalpolitischer Zielsetzungen haben für die FDP die Stärkung des Wirtschafts- und Bildungsstandorts Goch und Reduzierung der Kreditaufnahmen bzw. Tilgung von Krediten oberste Priorität.

Deshalb haben wir den Antrag gestellt, unvorhergesehene Minderausgaben und Mehreinnahmen nicht sofort wieder zu verplanen, sondern erst der Allgemeinen Rücklage zuzuführen und, wenn die gesetzliche Höhe erreicht ist, Schulden zu tilgen.
Dieser Antrag soll, um auch von uns Odysseus zu bemühen, das Wachs für die Ohren sein. Damit, zusammen mit dem Tauwerk von Herrn Marks, es uns leichter fällt, dem süßen Gesang der Sirenen zu widerstehen. Doch aufgepasst: Odysseus Reise dauerte 20Jahre und am Ende verlor er alle seine Gefährten, nur er überlebte.

Der Entwurf des Haushaltsplans ist anscheinend die einmalige Gelegenheit, Wünsche für höhere Geldausgaben anzumelden. Dies führt uns nun zu den Veränderungslisten.

Ich will hier nicht noch einmal auf alle Listen und Wünsche eingehen, sondern nur auf die finanziell bedeutsamen.
Die Investitionsmaßnahmen Feuerwehrgerätehäuser in Hassum und in Nierswalde. Diese Investitionen erfordern Finanzmittel in Höhe von je 250Tsd.?. Die Finanzierung soll über Kreditaufnahmen erfolgen. Eine für die Sicherheit der Bürger unbedingt notwendige Maßnahme. Warum? Weil 2007/2008 zwei Feuerwehrfahrzeuge mit einem Wert von ca. 285 Tsd? angeschafft werden. Diese Löschfahrzeuge passen jedoch nicht in die vorhandenen Feuerwehrgerätehäuser (Begründung auch der KBG Leitung). So eine große Investitionsmaßnahme in quasi letzter Minute über die Veränderungsliste einer Fraktion (CDU) in den Haushalt einzubringen, ist schon bedenklich und wirft Fragen auf. Wir haben dieser Investition, zwar mit Bauchschmerzen, letztlich zugestimmt.

Brücke ?Viller Mühle?. Diese Entscheidung hat die FDP als einzige Fraktion abgelehnt. Die Bürger wollten keine Fußgängerbrücke, sondern eine befahrbare Brücke. Eine solche ist zurzeit von der Stadt nicht zu finanzieren. Wäre der Vorschlag meines Fraktionskollegen Peter von Groddeck nicht sinnvoller gewesen?. Erst eine Prüfung aller Möglichkeiten für Sanierung oder Neubau und die notwendige Finanzierung unter Berücksichtigung aller möglichen Subventionen. Vielleicht gibt es ja Zuschüsse und/oder Fördergelder von EU, Bund oder Land (wie z.B. bei Interreg III für Pater Arnold Jansen). Man hätte dann beim nächsten Haushalt darüber befinden können, was für eine Brücke sinnvoll und finanzierbar ist. Doch mit der jetzigen Entscheidung hat sich das Thema befahrbare Brücke Viller erledigt.

Politische Kultur bedeutet Sachdiskussion, Auseinandersetzung in wichtigen Themen, eindeutig Stellung beziehen und um Mehrheiten kämpfen, aber auch Abstimmungsergebnisse im Sinne der Sache zu akzeptieren.

Ich bedanke mich abschließend bei meinen Fraktionskollegen für den Rückhalt und bei den Ratskollegen für die gute Zusammenarbeit. Namens der FDP-Fraktion gilt unser Dank allen Mitarbeitern der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister für ihre Arbeit.

Die FDP-Fraktion stimmt dem Haushalt 2007/2008 zu.

Haushalt 2007/2008

Beitrag zum Schuldenabbau

Die FDP-Fraktion hat beantragt, Finanzmittel die bei der Umsetzung des Haushaltes 2007/2008 durch Minderausgaben bzw. Mehreinnahmen frei werden, dürfen nach Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung nur der allgemeinen Rücklage zugeführt werden. Ist die gesetzliche Mindesthöhe erreicht müssen diese Mittel zur Minderung der Kredite verwendet werden. Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass eventuell frei werdende Mittel verfrühstückt werden.

Wallfahrtsort Goch

Geschäfte dürfen nicht 40 Sonntage offen sein

Die FDP Goch hat sich gegen die 40 verkaufsoffene Sonntage im Wallfahrtsort Goch ausgesprochen. Die FDP hat nichts gegen die Abschaffung des antiquierten Ladenschlussgesetzes für die Werktage. Aber die Sonntagsruhe muss gewahrt bleiben. Zum einen gebietet die Bibel die Sonntagsruhe, zum anderen benötigen die Menschen in dieser hektischen Zeit einen Tag der Ruhe. 

Für alle, die mehr wollen

www.selbstdenker-gesucht.de     

Immer mehr Prominente sind bekennende Selbstdenker. Neben Hans-Olaf Henkel und Michael Stich bekennt sich auch der Schauspieler Sky Du Mont zu den Selbstdenkern und unterstützt damit die FDP. Wir würden uns daher freuen, wenn Sie und viele andere sich auf der Kampagnenseite www.selbstdenker-gesucht.de als Selbstdenker registrieren lassen. Dort können Sie mit Gleichgesinnten in den Dialog treten und mit den anderen Selbstdenkern in geschlossenen Foren diskutieren. Die Kampagne wird zum Erfolg, wenn auch Sie in ihrem Freundes ? und Bekanntenkreis für die Selbstdenker werben.

www.selbstdenker-gesucht.de

WÖRTLICH

Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.
Benjamin Franklin

Ortsvorsitzender und Fraktionsvorsitzender

Ferdinand Heinemann

Renate Kaiser
Ratsmitglied

Edith van der Bijl
Ratsmitglied

Dr. Gisa Hanusch
Sachkundiger Bürger

Peter Hohl
Sachkundiger Bürger

Timo Poppinga
Sachkundiger Bürger

Jörg Weißenborn
Sachkundiger Bürger